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Krüger-Nationalpark Gates – alle 9 Eingänge im Überblick


9 Haupteingänge im Krüger-ParkAnzahl Gates

Nov–Jan 05:30 – 18:30Öffnung Hochsommer

Mai–Jul 06:00 – 17:30Öffnung Winter

R 602 international / R 134 SAEintritt 2026

Numbi Gate aktuell meidenWichtig

Der Krüger-Nationalpark hat neun Haupteingangs-Gates, verteilt über die südliche, zentrale und nördliche Park-Region. Die Wahl des richtigen Gates kann den Unterschied zwischen einem entspannten Anreise-Tag und einer stundenlangen Umleitungs-Odyssee ausmachen — vor allem 2026, mit aktiven Schäden auf der R531 (Orpen) und der R71 (Phalaborwa). Diese Übersicht zeigt Ihnen alle neun Gates, ihre Lage, Anreise-Routen, welche Restcamps sie bedienen und welche aktuell problemlos nutzbar sind.

Plus alles, was Sie über die Gate-Logistik wissen müssen: saisonale Öffnungszeiten, was am Gate passiert (Buchung vorzeigen, Formular ausfüllen, Zufallskontrollen), die Bezahl-Regel für Übernachtungsgäste (Sie zahlen NICHT am Gate, sondern später im Restcamp), und welche Gates Sie aus der Hoedspruit-Region aktuell besser meiden. Wer in Hoedspruit als Krüger-Basis übernachtet, sollte vor allem Gate-Strategie verstehen — die kürzeste Route auf der Karte ist 2026 nicht immer die schnellste in der Realität.

Aktuelle Lage: Welche Gates Sie 2026 meiden sollten

Bevor wir zu den Details aller neun Gates kommen — drei kritische Hinweise für 2026, die Sie vor Ihrer Anreise wissen sollten:

  1. Orpen Gate (R531): Brücke auf der R531 zwischen Hoedspruit und dem Gate ist seit 19. April 2026 eingestürzt. Offizielle Umleitung über Canhuk Drive ab Acornhoek, zusätzliche 30–45 Minuten Fahrzeit. Sperrung ist mit Stand Mai 2026 weiterhin aktiv. Wer aus der Hoedspruit-Region nach Satara oder Orpen anreist, plant entweder die Umleitung ein oder weicht auf Phalaborwa Gate aus.
  2. Phalaborwa Gate (R71): Die R71 zwischen Polokwane/Tzaneen und Phalaborwa hat seit den Januar-2026-Fluten erhebliche Straßenschäden. Plus historisch wiederkehrende Protest-Aktionen, die das Gate gelegentlich blockieren. Die Strecke ist nutzbar, aber kann je nach Tag deutlich langsamer sein als geplant. Vor Anreise aktuellen Status prüfen.
  3. Numbi Gate: Aktuell unter Krüger-Veteranen und lokalen Anbietern als zu meiden eingestuft. Sicherheits-Bedenken in der Region und unzuverlässige Straßenverhältnisse machen dieses Gate aktuell zur schlechtesten Option. Wer Hazyview als Basis nutzt, fährt besser über Phabeni Gate (12 km weiter).
Stand Mai 2026 — vor Reise aktualisieren
Die Lage zu den drei genannten Gates kann sich ändern. Aktuellen Status immer kurz vor Reise direkt bei SANParks News oder lokalen Tourismus-Seiten prüfen. Diese Seite wird aktualisiert, sobald sich die Situation verbessert.

Übersicht der 9 Krüger-Gates

Der Park hat neun Haupteingangs-Gates und einen Grenzübergang (Giriyondo, nach Mosambik). Die Gates sind über die südliche, zentrale und nördliche Park-Region verteilt. Die folgende Karte zeigt die Lage aller Gates im Verhältnis zu den umliegenden Städten und Hauptstraßen.

Gate-Übersicht: © Kruger Guide 

Hier eine Schnellübersicht der neun Gates mit zugehörigen Hauptcamps und Anreise-Empfehlungen:

Gate Region Nächstes Hauptcamp Status 2026
Crocodile Bridge Süden Lower Sabie (35 km) ✓ Problemlos
Malelane Süden Berg-en-Dal (12 km) ✓ Problemlos
Numbi Süden Pretoriuskop (9 km) ⚠ Meiden
Phabeni Süden Pretoriuskop (47 km) ✓ Problemlos
Paul Kruger Süd-Zentrum Skukuza (12 km) ✓ Problemlos
Orpen Zentrum Orpen / Satara (48 km) ⚠ R531 Sperrung — Umleitung
Phalaborwa Nord-Zentrum Letaba (51 km) ⚠ R71 Straßenschäden
Punda Maria Norden Punda Maria (10 km) ✓ Problemlos
Pafuri Norden Punda Maria (66 km) ⚠ Geprüfter Zugang

Süden — die populärsten Gates

Der südliche Krüger ist der wildreichste Park-Teil und damit das am stärksten frequentierte Eingangs-Gebiet. Fünf der neun Gates liegen hier, mit unterschiedlichen Anreise-Profilen aus Johannesburg, Mpumalanga und der Hazyview-Region.

Crocodile Bridge Gate

Im äußersten Südosten des Parks, an der Grenze zur Stadt Komatipoort. Crocodile Bridge Gate ist das nächste Gate für Reisende aus Maputo (Mosambik) und der Komatipoort-Region. Direkter Zugang zum Lower Sabie Rest Camp (35 km) und Crocodile Bridge Camp (am Gate selbst).

Anreise: Aus Johannesburg über die N4 nach Osten via Nelspruit/Mbombela und Komatipoort, dann Richtung Gate-Eingang. Ca. 510 km, 6 Stunden. Aus Maputo: 80 km, 1,5 Stunden via Lebombo Border Post.

Status 2026: Problemlos nutzbar. Eines der zuverlässigsten Gates im Süd-Krüger, gute Straßenverhältnisse rund um Komatipoort.

Geeignet für: Reisende aus Mosambik, Joburg-Reisende mit Lower Sabie als ersten Stopp, Tagesausflügler aus der Komatipoort-Region.

Malelane Gate

Im südlichen Park, kurz hinter der Stadt Malelane an der N4. Malelane Gate bietet schnellen Zugang zum Berg-en-Dal Restcamp (12 km) — eines der modernsten und ruhigsten Camps im Park. Crocodile Bridge Camp ist ebenfalls in 67 km erreichbar.

Anreise: Aus Johannesburg über die N4 nach Osten, kurz vor der mosambikischen Grenze auf die Gate-Zufahrt. Ca. 415 km, 4,5–5 Stunden — das nächstgelegene Gate aus Joburg auf direkter Strecke.

Status 2026: Problemlos nutzbar. N4 ist eine der best-instandgehaltenen Hauptstraßen Südafrikas.

Geeignet für: Joburg-Reisende mit schneller Anreise, Berg-en-Dal-Buchungen, Familien (Berg-en-Dal hat einen großen Pool und Kinder-freundliche Anlage).

Numbi Gate — aktuell meiden

Im südwestlichen Park, ca. 11 km von Hazyview entfernt. Numbi Gate war historisch eines der beliebtesten Gates für Touristen aus der Hazyview-Region, hat aktuell aber Probleme: Sicherheits-Bedenken in der Region (Numbi liegt in einem dichter besiedelten Gebiet), unzuverlässige Straßenverhältnisse, und gelegentliche Protest-Aktionen.

Status 2026: Wird von erfahrenen Krüger-Reisenden und lokalen Tour-Anbietern aktuell als zu meiden eingestuft. Wer aus Hazyview anreist, sollte stattdessen das nahegelegene Phabeni Gate nehmen (12 km weiter, deutlich sicherer und zuverlässiger).

Geeignet für: Aktuell niemanden. Status kann sich verbessern, in 2026 ist die Empfehlung klar.

Phabeni Gate

Im südwestlichen Park, gebaut 2002 als modernes Ersatz-Gate für Numbi. Phabeni Gate ist die empfohlene Anreise-Option aus Hazyview und Sabie. Direkter Zugang zum Pretoriuskop Restcamp (47 km) und über die H1-1 zum Skukuza (45 km).

Anreise: Aus Johannesburg über die N4 nach Mbombela, dann über Hazyview Richtung Gate. Ca. 450 km, 5 Stunden. Architektur des Gates: moderne, indigene Rondavel-Bauweise mit besonders touristen-freundlichen Anlagen.

Status 2026: Problemlos nutzbar. Die Hazyview-Region hat allgemein gute Straßenverhältnisse.

Geeignet für: Hazyview-basierte Reisende, Familien, Reisende aus dem Mbombela-Bereich, Erstbesucher die Numbi vermeiden wollen.

Paul Kruger Gate (Protea Kruger Gate)

Im südlichen Zentral-Park, das berühmteste Gate des gesamten Krügers. Paul Kruger Gate liegt direkt 12 km vom Skukuza Restcamp entfernt — der Park-Hauptstadt. Manche Reisende kennen das Gate unter dem Namen „Protea Kruger Gate“, weil das Protea Hotel by Marriott Kruger Gate direkt vor dem Eingang liegt.

Anreise: Über die R536 ab Hazyview, gut ausgebaute Hauptstrecke. Aus Johannesburg ca. 480 km, 5–6 Stunden. Das wichtigste Gate für Skukuza-Übernachtungs-Gäste und Day Visitors zum Cattle Baron oder Kruger Station Restaurant.

Status 2026: Problemlos nutzbar. Die R536 ist gut gepflegt, hohe Verkehrsdichte aber stabile Verhältnisse.

Geeignet für: Alle Skukuza-Gäste, Reisende aus Hazyview, Day Visitors zur Park-Hauptstadt, Tour-Operator (das Gate hat die größte Day-Visitor-Quote).

Zentrum — Orpen Gate

Orpen Gate — mit aktuell Umleitung

Im zentralen Westrand des Parks, das wichtigste Gate für die Hoedspruit-Region. Orpen Gate bietet direkten Zugang zum Satara Restcamp (48 km) und dem kleineren Orpen Restcamp direkt am Gate. Eastgate Airport Hoedspruit ist 68 km entfernt — historisch die schnellste Strecke von Flughafen ins Camp.

Anreise normalerweise: Aus Hoedspruit über die R531 direkt zum Gate. Ca. 80 km, 1 Stunde. Aus Johannesburg über die N4 nach Mbombela, dann R40 nach Hoedspruit, dann R531. Ca. 460 km, 5–6 Stunden.

Aktuelle Lage 2026: Die R531 ist seit 19. April 2026 wegen Brückeneinsturz gesperrt. Offizielle Umleitung: ab dem R40-Kreuz in Acornhoek auf die Canhuk Drive abbiegen und der Beschilderung folgen. Die Umleitung führt durch Bushbuckridge- und Acornhoek-Bezirke — die Strecke ist nutzbar, aber die Beschilderung ist nach Berichten lokaler Tourismus-Organisationen unzureichend. Plus ca. 30–45 Minuten Fahrzeit gegenüber der direkten R531-Route. Ein Navigations-Gerät mit aktuellen Karten ist Pflicht.

Status 2026: ⚠ Umleitung aktiv. Wer flexible Reisezeit hat: warten Sie auf die Brücken-Reparatur und nutzen Sie dann die direkte R531. Wer mit fester Reisezeit unterwegs ist: Umleitung über Acornhoek oder Alternative über Phalaborwa Gate (180 km zum Satara, 5 Stunden Pirsch).

Geeignet für: Hoedspruit-basierte Reisende mit Satara-Buchung (aktuell mit Umleitungs-Aufschlag), Eastgate-Flughafen-Ankommer.

Nord-Zentrum — Phalaborwa Gate

Phalaborwa Gate — mit Straßenschäden auf R71

Im nord-zentralen Westrand des Parks, an der Stadt Phalaborwa. Phalaborwa Gate ist das wichtigste Gate für den nördlichen Krüger und der nächstgelegene Eingang für die zentralen Restcamps (Letaba 51 km, Olifants 83 km, Mopani 74 km).

Anreise: Aus Johannesburg über die N1 nach Polokwane, dann über die R71 via Tzaneen nach Phalaborwa. Ca. 510 km, 6–7 Stunden. Aus Hoedspruit über die R40 nach Norden, dann nach Phalaborwa. Ca. 120 km, 2 Stunden. Phalaborwa Gateway Airport liegt 3 km vor dem Gate, mit täglichen Direktflügen aus Johannesburg.

Aktuelle Lage 2026: Die R71 zwischen Polokwane/Tzaneen und Phalaborwa hat seit den Januar-2026-Fluten erhebliche Straßenschäden. Schlaglöcher, beschädigte Brücken-Abschnitte, langsamere Fahrt. Plus historisch wiederkehrende Protest-Blockaden auf der R71, die das Gate gelegentlich unzugänglich machen. Status kann sich täglich ändern.

Die R40 aus Hoedspruit Richtung Phalaborwa ist im Vergleich besser gewartet, aber auch hier können Straßenschäden auftreten — speziell nach starken Regenfällen.

Status 2026: ⚠ Nutzbar, aber mit Verzögerungen rechnen. Vor Anreise aktuellen R71-Status prüfen. Wenn Protest-Aktionen gemeldet sind: Anreise verschieben oder alternative Gates nutzen.

Geeignet für: Reisende zu Letaba, Olifants, Mopani oder Shingwedzi. Direktflug-Ankommer aus Joburg über Phalaborwa Gateway Airport. Aus Hoedspruit als Alternative zum gesperrten Orpen Gate.

Norden — die ruhigen Gates

Der nördliche Krüger ist deutlich weniger touristisch als der Süden. Die beiden nördlichen Gates sind die ruhigsten im gesamten Park-System, mit minimalen Warteschlangen auch in der Hochsaison.

Punda Maria Gate

Im äußersten Norden des Parks, nahe der Stadt Punda Maria. Punda Maria Gate bietet direkten Zugang zum gleichnamigen Punda Maria Restcamp (10 km) — eines der ruhigsten und atmosphärischsten Camps im gesamten Krüger, mit Spezial-Wildlife (Sable Antelope, Eland in ungewöhnlicher Häufigkeit).

Anreise: Aus Johannesburg über die N1 nach Makhado (Louis Trichardt), dann über die R524 nach Osten. Ca. 580 km, 6 Stunden. Aus Hoedspruit über die N1 nach Norden eine deutliche Strecke — Punda Maria ist nur sinnvoll als längere Krüger-Reise mit nördlichem Fokus.

Status 2026: Problemlos nutzbar. R524 ist gut gewartet, minimaler Verkehr, schnelle Strecke.

Geeignet für: Wildlife-Spezialisten (Sable, Eland, Wildhunde häufiger), erfahrene Krüger-Reisende, Reisende mit Mehr-Wochen-Programm und nördlichem Schwerpunkt.

Pafuri Gate

Im äußersten Norden des Parks, ganz oben an der Grenze zu Simbabwe und Mosambik. Pafuri Gate ist das nördlichste Gate und führt in das Pafuri-Gebiet — das Triangle, ein subtropisches Sondergebiet mit Baobabs, Fever Trees und 75% aller Krüger-Vogelarten in einem kleinen Bereich.

Anreise: Aus Johannesburg über die N1 nach Musina, dann über die R525 nach Osten. Ca. 620 km, 7 Stunden. Der weiteste Krüger-Eingang aus Joburg, aber landschaftlich der spektakulärste.

Status 2026: ⚠ Geprüfter Zugang. Pafuri Border Post war nach den Januar-2026-Fluten zeitweise gesperrt. Vor Reise aktuellen Status bei SANParks prüfen.

Geeignet für: Vogelbeobachter (Pafuri Triangle ist eines der weltbesten Birding-Gebiete), Krüger-Veteranen mit Interesse an einer komplett anderen Landschaft, Reisende mit Crooks Corner / Limpopo-Konfluenz als Highlight.

Was am Gate passiert — Praktische Logistik

Egal welches Gate Sie nutzen — der Prozess ist überall ähnlich. Was Sie wissen sollten:

Buchung vorzeigen und Formular ausfüllen

Bei der Ankunft am Gate halten Sie an einer Kontroll-Station. Sie zeigen:

  • Ihre SANParks-Buchungs-Bestätigung (PDF auf dem Handy oder ausgedruckt)
  • Reisepässe für alle Mitreisenden
  • Fahrzeug-Registrierung (Mietwagen-Vertrag oder Privat-Auto-Dokumente)

Sie füllen ein kurzes Formular aus mit Ihren Daten, Fahrzeug-Daten, Anzahl der Personen und ungefährer Aufenthaltsdauer. Der Park-Mitarbeiter trägt Ihre Daten ins System ein und gibt Ihnen einen Permit (Zettel oder Sticker) für die Windschutzscheibe.

Bezahlung — wichtig: Übernachtungsgäste zahlen NICHT am Gate

Eine wichtige Logistik-Regel, die viele Erstbesucher überrascht:

  • Day Visitors (Tagesbesucher) zahlen die Conservation Fee direkt am Gate. International R 602 / SADC R 275 / SA R 134 pro Person pro Tag (Stand 2026)
  • Übernachtungsgäste zahlen NICHT am Gate — die Conservation Fee wird bei der Anmeldung im Restcamp berechnet und entsprechend Ihrer Aufenthaltsdauer einmal abgerechnet. Sie zeigen am Gate nur die Buchungs-Bestätigung, das Restcamp kümmert sich später um die Bezahlung

Diese Regel sparen Reisenden mit mehrtägigen Aufenthalten Geld und Zeit — am Gate ist kein Bezahl-Prozess nötig, nur Formular und Pass.

Zufalls-Kontrollen

SANParks-Mitarbeiter führen Zufalls-Kontrollen der Fahrzeuge durch — vor allem auf Wilderei-Verdachts-Material, aber auch auf Alkohol, Waffen, Drogen. Die Kontrollen sind zufällig und betreffen meist 10–15% der einfahrenden Autos. Wenn Ihr Auto ausgewählt wird, ist das kein Anlass zur Sorge — es ist Standard-Protokoll, dauert 5–10 Minuten, Sie öffnen Kofferraum und Türen.

Warteschlangen in der Hauptsaison

In der DACH-Hauptsaison (Juli/August Schulferien, Dezember/Januar) und an südafrikanischen Feiertagen (vor allem 27. April Freedom Day, 1. Mai Workers Day, 16. Juni Youth Day) können sich an den populären Süd-Gates (Paul Kruger, Crocodile Bridge, Malelane) Warteschlangen bilden. Plan: zur Gate-Öffnungszeit ankommen (5:30 oder 6:00 morgens je nach Saison), nicht zur Mittagszeit. In den ruhigen Phasen (Februar, Mai, August Mitte, Oktober) sind die Gates praktisch nie überfüllt.

Saisonale Öffnungszeiten

Die Krüger-Gates haben saisonal unterschiedliche Öffnungszeiten — die Öffnungs- und Schließzeit folgt dem Sonnenstand, damit die Pirschfahrt-Stunden optimal genutzt werden können. Alle Gates folgen demselben Zeitplan:

Monat Öffnet Schließt
November – Januar 05:30 18:30
Februar 05:30 18:30
März 05:30 18:00
April 06:00 17:30
Mai – Juli 06:00 17:30
August – September 06:00 18:00
Oktober 05:30 18:00

Wichtig zu wissen: Die Schließzeit gilt nicht nur für das Gate selbst — Sie müssen auch in Ihrem Restcamp vor dieser Zeit angekommen sein. Wer um 17:00 noch 30 km vom Camp entfernt ist, riskiert eine Strafe (oder schlimmer: in der Dunkelheit auf der Strecke). Plan: spätestens 1 Stunde vor Gate-Schluss im Camp ankommen.

Welches Gate für welches Camp — die Anreise-Strategie

Hier die schnelle Übersicht: welches Gate ist die optimale Wahl für Ihr Ziel-Restcamp?

  • Crocodile Bridge Restcamp: Crocodile Bridge Gate (direkt am Gate)
  • Lower Sabie Restcamp: Crocodile Bridge Gate (35 km) oder Paul Kruger Gate via Skukuza (78 km, längere Pirsch)
  • Berg-en-Dal Restcamp: Malelane Gate (12 km)
  • Pretoriuskop Restcamp: Phabeni Gate (47 km) — NICHT Numbi Gate
  • Skukuza Restcamp: Paul Kruger Gate (12 km) — der absolute Klassiker
  • Orpen Restcamp: Orpen Gate (direkt am Gate) — Umleitung über Acornhoek
  • Satara Restcamp: Orpen Gate (48 km, Umleitung) oder Phalaborwa Gate (180 km, R71-Status prüfen)
  • Olifants Restcamp: Phalaborwa Gate (83 km, R71-Status prüfen)
  • Letaba Restcamp: Phalaborwa Gate (51 km)
  • Mopani Restcamp: Phalaborwa Gate (74 km)
  • Shingwedzi Restcamp: Phalaborwa Gate (~160 km — lange Strecke) oder Punda Maria Gate (45 km, deutlich näher aus dem Norden)
  • Punda Maria Restcamp: Punda Maria Gate (10 km)
💡 Insider-Tipp
Hoedspruit-Strategie 2026: Wer Hoedspruit als Krüger-Basis nutzt, hat aktuell zwei sinnvolle Gate-Optionen: Phalaborwa Gate (120 km, ca. 2 Stunden, R71-Status prüfen) für nördliche Camps wie Letaba und Olifants. Orpen Gate (über Acornhoek-Umleitung, ca. 1,5 Stunden plus Aufschlag) für Satara. Wenn beide Optionen kompliziert sind: Krüger-Tagestour über GetYourGuide ohne eigenes Anreise-Stress.

Häufige Fragen

Welches Gate sollte ich für meine erste Krüger-Reise wählen?

Für Erstbesucher mit Skukuza als Ziel: Paul Kruger Gate. Für Lower Sabie: Crocodile Bridge Gate. Für nördliche Camps: Phalaborwa Gate (mit aktuellem R71-Vorbehalt). Generell die süd-zentralen Gates (Paul Kruger, Crocodile Bridge, Malelane) sind am zuverlässigsten und touristen-freundlichsten.

Kann ich Numbi Gate aktuell wirklich nicht nutzen?

Technisch ist Numbi Gate offen, aber lokale Anbieter und erfahrene Krüger-Reisende raten aktuell davon ab. Sicherheits-Bedenken in der Umgebung und unzuverlässige Straßenverhältnisse machen Phabeni Gate (12 km weiter) zur deutlich besseren Alternative aus der Hazyview-Region.

Wie ist die aktuelle Situation am Orpen Gate?

Das Gate selbst ist offen, aber die R531-Brücke zwischen Hoedspruit und Gate ist seit 19. April 2026 eingestürzt. Umleitung über Canhuk Drive ab Acornhoek, zusätzliche 30–45 Minuten. Vor Reise SANParks-News auf aktuelles Update prüfen.

Muss ich am Gate bezahlen wenn ich übernachte?

Nein. Übernachtungsgäste zahlen die Conservation Fee bei der Anmeldung im Restcamp, nicht am Gate. Am Gate zeigen Sie nur Ihre Buchungs-Bestätigung und füllen ein Formular aus. Day Visitors zahlen direkt am Gate.

Was passiert wenn ich nach Gate-Schluss noch unterwegs bin?

Das ist eine ernsthafte Regelverletzung. Nach Gate-Schluss müssen Sie in Ihrem gebuchten Restcamp sein. Verstöße werden mit Strafzahlungen (R 1.000+) und im Wiederholungsfall mit Park-Verbot geahndet. Plan: spätestens 1 Stunde vor Gate-Schluss im Camp ankommen.

Werden die Autos kontrolliert?

Ja, Zufalls-Kontrollen sind Standard-Protokoll. Ranger überprüfen ca. 10–15% der einfahrenden Autos auf Wilderei-Material, Alkohol-Übermengen, Drogen oder Waffen. Wenn Sie kontrolliert werden: ruhig kooperieren, Kofferraum öffnen, Prozess dauert 5–10 Minuten.

Was ist mit dem Pafuri Border Post nach Mosambik / Simbabwe?

Pafuri Border Post war nach den Januar-2026-Fluten zeitweise gesperrt. Mit Stand Mai 2026 läuft die Reparatur. Wer eine Trans-Frontier-Reise plant: vor Reise SANParks-Status prüfen. Der Giriyondo Border Post nach Mosambik ist als Alternative seit 31. März 2026 wieder geöffnet.

Wie viel kostet der Krüger-Eintritt 2026?

International R 602 / SADC R 275 / Südafrikaner R 134 pro Erwachsenen pro Tag. Kinder unter 12 Jahren zahlen weniger (Details auf sanparks.org). Wer einen Wild Card hat (SANParks-Jahresticket), zahlt keine Conservation Fees mehr — lohnt sich ab ca. 6 Tagen Krüger pro Jahr für internationale Besucher.

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Auf einen Blick
Anzahl Gates 9 Hauptzugänge
Eintritt 2026 intl. R 602 pro Tag
Bezahlung Übernachten Im Restcamp, NICHT am Gate
Aktuell zu meiden Numbi Gate
Aktuell mit Umleitung Orpen Gate (R531)
🦁 Vor-Ort-Tipp

Von Hoedspruit aus ist nach wie vor das Orpen Gate die beste Wahl auch mit dem kleinen Umweg über Acornhoek (vorsicht mit kleinen Mietfahrzeugen) von Nelspruit kommend ist das Malelane Gate die beste Wahl